Realschule Heiligenhaus
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Radeln für den Frieden

Radeln für den Frieden

Für den Frieden! Das Motto des diesjährigen internationalen Projekttags der UNESCO-Projektschulen hat auch unsere Schülerinnen und Schüler begleitet, als wir uns mit unseren Fahrrädern am Mittwoch, den 08.05., von der Städtischen Realschule Heiligenhaus aus auf den Weg gemacht haben, um am Essener Baldeneysee die Gruppen der UNESCO-Projektschulen aus Essen (UNESCO-Schule & Gymnasium Überruhr), Bochum (Theodor-Körner Schule & Schiller-Schule), Gelsenkirchen (Gesamtschule Ückendorf) und Dorsten (Neue Schule) zu treffen. Im Stile einer Sternfahrt kamen die Gruppen aus allen Richtungen dort zusammen, um sich kennen zu lernen, ein Zeichen für den Frieden zu setzen und dabei viel Spaß zu haben. Insgesamt kamen so mehr als 80 Schülerinnen und Schüler zusammen. Wir sind mit den Rädern gefahren, um gleichzeitig ein Zeichen für umweltfreundlichen Verkehr zu setzen. 

In fünf verschiedenen Workshops haben wir zum Thema Frieden gearbeitet: Einerseits wurden aktuelle kriegerische Auseinandersetzungen recherchiert und dann in Form von Steckbriefen und Plakaten zusammengefasst, die später an unseren Rädern befestigt und so gut sichtbar durch die Stadt getragen werden konnten. 
Im zweiten Workshop wurden Krieg und Frieden in Gedichten und Songtexten verarbeitet, ganz im Stile eines Poetry Slams. In einem dritten Workshop konnten wir Buttons mit Friedenszeichen, Sprüchen usw. selbst gestalten und später als sichtbares Zeichen für den Frieden tragen. Zwei andere Workshops boten schließlich Gelegenheit, Steine und lange Fähnchen zu bemalen und mit Friedensbotschaften zu gestalten, um sie später auf der Rückfahrt zu unseren Schulen am Wegesrand zu hinterlassen, um auch anderen Menschen Impulse zum Frieden zu geben. Die Friedens-Steine sind alle mit einem QR-Code versehen, der zu einer Dokumentationsseite führt, auf der jede Person, die einen Stein findet und zu einem neuen Ort bringt, die Geschichte des Steins weiterschreiben kann. 

Während der Zeit am Baldeneysee gab es neben den Workshops auch noch genug Zeit gemeinsam zu quatschen, zu essen und Fußball und Volleyball zu spielen und so Schülerinnen und Schüler aus ganz anderen Schulen kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen. 
Großzügig unterstützt wurden wir dabei durch die großen mit Wasser, frischem Obst, Gemüse und Müsliriegeln bestückten Picknickkörbe von Akzenta, die uns Geschäftsführer Christian Ochwat am Montag vor der Tour persönlich übergab. Diese Zusammenarbeit haben die Klimaschutzmanagerinnen der Stadt Heiligenhaus, Frau Muriel Liebergall und Frau Carolin Hennig, tatkräftig organisiert. Vielen Dank auch dafür! 

Üblicherweise findet der internationale Projekttag der UNESCO-Projektschulen alle zwei Jahre am 26. April statt, weil der Ursprung des Tages in der Erinnerung an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 liegt. Aufgrund des Friedensthemas haben wir uns jedoch entschieden, den Projekttag am Gedenktag zum Ende des Nationalsozialismus am 08. Mai 1945 durchzuführen. 

Nach 35 geradelten Kilometern kamen wir schließlich alle geschafft aber glücklich wieder an der Schule an und freuen uns darauf, hoffentlich bald wieder einen so schönen Tag verbringen zu dürfen. 

Für unsere Schule nahmen teil: Joel und Luis Geißler, Ben Preutenborbeck, Wiebke Hardt, Leonard Thielen, Thilo Wittig, Leon Polkläser, Emin Kerpani, Tino Scherrer, Nemanja Dusic, Noah Haaben und die Lehrer Herr Pulch und Herr Jansen. 

Sporttag 2024

Sporttag 2024

Sport und Bewegung machen nicht nur Spaß, sondern sie sind auch wichtig für Teamgeist und Gesundheit, das zeigen die UNESCO im dritten Nachhaltigkeitsziel „Gesundheit und Wohlergehen“ und das Programm „Bildung und Gesundheit“, an dem unsere Schule bereits seit mehreren Jahren teilnimmt. 

Bogenschießen, Standweitsprung und Basketball-Freiwürfe – das sind nur drei der zehn verschiedenen Stationen, die unsere Schülerinnen und Schüler heute (30.04.24) am schulweiten Sporttag absolvieren mussten, um die begehrten Wertungspunkte auf dem Weg zum Gesamtsieg zu erlangen. Die anderen Aufgaben waren Torwandschießen, Erbsen Weitspucken, Hüpfekästchen, Ping-Pong-4-gewinnt, Dosenwerfen, Bottleflip und Flipcup. 
In der ganzen Schule verteilt lagen die Stationen, und alle Schülerinnen und Schüler reibungslos durch den vollgepackten Action-Tag zu führen, war Aufgabe der Zehntklässlerinnen und Zehntklässler. Sie waren die Teamleitungen, und ihre Teams bestanden aus jeweils bis zu zehn Teammitgliedern. Dabei waren alle Klassen wild gemischt worden, so dass in den meisten Fällen höchstens zwei Personen aus der gleichen Klasse kamen. So konnten sich alle besser kennenlernen. 

In den Wertungsgruppen Klassen 5-7 und Klassen 8-9 wurden die Preise vergeben, und so konnten sich nach dem anstrengenden, aber abwechslungsreichen Tag sechs Gruppen über hübsche Medaillen, Gutscheine für unseren Schulkiosk und einen Jogginghosentag freuen! 

Möglich wurde das alles aber erst dadurch, dass die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen tatkräftig die unterschiedlichen Stationen betreuten und so für einen reibungslosen Ablauf und die korrekte Wertung der Punkte sorgten. 

Das leibliche Wohl erhielt unser toller Förderverein mit einem reichhaltigen und gesunden Waffel-, Brötchen-, Obst- und Gemüsebuffet sowie Wasser und Apfelschorle.

Aktionstag „8er für 5er“

Aktionstag „8er für 5er“

Von Lernenden lernen – dieses Motto haben wir am diesjährigen Aktionstag „8er für 5er – die 17 Nachhaltigkeitsziele der UNESCO“ umgesetzt. Nachdem sie sich in einer längeren Unterrichtsreihe sehr detailliert mit den 17 UNESCO-Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 beschäftigt haben, erstellten die Schülerinnen und Schüler der drei achten Klassen unserer Schule eigene Präsentationen, Workshops und Denkanstöße für die fünften Klassen. In einem ganztägigen Aktionstag wurden diese Präsentationen und Workshops dann durchgeführt. Pro Nachhaltigkeitsziel wurde eine Station eingerichtet. 
Die fünften Klassen besuchten dann in Gruppen von drei bis fünf Kindern alle Stationen nacheinander und lernten so alle Ziele kennen. 
Damit es nicht zu langweilig wurde, wurde an jedem Stationsworkshop etwas anderes gemacht, z.B. aus Draht ein einfaches Brillengestell gebogen, mit dem in ärmeren Ländern Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden kann, Rollenspiele ausgedacht und vorgespielt oder ein interaktives Kahoot Quiz zu den präsentierten Inhalten gespielt. 
Nach einem ganzen Tag der Stationenarbeit waren die fünften Klassen ganz schön erschöpft, aber auch erfreut von den tollen Angeboten, die sich die achten Klassen für sie ausgedacht hatten. Und sie wissen jetzt auf jeden Fall, was dahinter steckt, wenn wir als „UNESCO-Projektschule“ immer wieder tolle Projekttage zu den Nachhaltigkeitszielen durchführen. 

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