Realschule Heiligenhaus
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Mottowoche der 10ten Klassen

Mottowoche der 10ten Klassen

In der vergangenen Woche vom 10.06-14.06.24 war das Bild, dass die Schüler an unserer Schüler für gewöhnlich bieten, deutlich bunter und ausgefallener – die Abschlussklassen der 10ten Stufe feierten ihre letzte richtige Schulwoche mit einer traditionellen Mottowoche!
Dieses Jahr mit dabei waren Mottos wie Zeitreise, Overdressed, Musikgenre, Kindheitshelden oder auch der klassische Schultag im Pyjama. Am Donnerstagmorgen erwarteten die Lehrkräfte allerdings nicht nur verkleidete Schülerinnen und Schüler… Nein, irgendwie hatten es ein paar Spaßvögel am Tag vorher in ein paar Klassenräume geschafft und diese ein wenig „umdekoriert“. Aber nach den ersten Schreckminuten haben sie dann auch wieder geholfen, alles wieder in Ordnung zu bringen!!

Gekrönt wurde diese Woche von einer gemeinsamen Party, die die vier Abschlussklassen am Freitag in der 5ten und 6ten Stunde in der Turnhalle feiern konnten – ein gelungener Abschluss!

Hier ein paar Impressionen der Woche:

Besuch aus Südkorea

Besuch aus Südkorea

Bericht zum Besuch unserer befreundeten UNESCO-Projektschule aus Jeonju,Südkorea 

Die Welt zu Gast in Heiligenhaus – so oder so ähnlich könnte man unseren Besuch vom 02. bis 04.06. beschreiben, denn unsere Gäste kamen nicht weniger als 9.000 km zu uns geflogen. 16 Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Cho Eun-Kyeong und ihrem Lehrer Kang Soyeung (hier wurde der Nachname jeweils zuerst genannt, wie in Korea üblich) aus Jeonju in Südkorea zu uns geflogen. Aufgrund des bekannten Ukraine-Konflikts musste ihr Flugzeug dabei sogar noch einen Umweg fliegen, der die Flugzeit auf 14 Stunden verlängerte! 

Umso glücklicher waren wir, als wir uns dann zum ersten Mal am Sonntagmittag (02.06.) an Kölns berühmter UNESCO-Welterbestätte, dem Kölner Dom trafen und in die Arme schließen konnten. 
Unsere deutschen Schülerinnen und Schüler kennen die Koreanerinnen und Koreaner teilweise schon seit ca. zweieinhalb Jahren aus Videochats, geschriebenen und gemalten Briefen und Social Media, doch dieser Besuch war natürlich eine ganz neue Begegnung. Damals hatten unsere Schulen über das weltweite Netzwerk der UNESCO-Projektschulen zueinander gefunden, um gemeinsam zu den Nachhaltigkeitszielen zu arbeiten und sehr weit über den eigenen Tellerrand zu schauen. 

Nach einem gemeinsamen Essen und einer Besichtigung des Doms ging es dann zu Hohenzollernbrücke, um dort gleich ein Zeichen zu setzen für unsere feste Verbundenheit: an der Brücke sind Millionen von beschrifteten Vorhängeschlössern angeschlossen, und von uns kamen nun etwas mehr als 40 Stück dazu, alle mit Freundschaftsbotschaften und unseren Namen versehen. 

Am Montag kam unser Besuch dann auch zu unserer Schule nach Heiligenhaus: im Rahmen einer offiziellen Begrüßungsfeier sang unser Schulchor, sprachen Schulleiter Bernd Volkhausen und Cho Eun-Keong herzliche Grußworte auf Koreanisch, Englisch und Deutsch, und spielte die Koreanerin Chang Harang ein beeindruckendes klassisches Stück auf dem Piano. Den Abschluss der Präsentationen bildete eine beeindruckende Tanzdarbietung der koreanischen Gruppe zu traditioneller und moderner koreanischer Musik (K-Pop). An dieser Stelle ist aber anzumerken, dass auch einige deutsche Schülerinnen und Schüler den Text der koreanischen Stücke mitsingen konnten! 
Schließlich wurden Geschenke ausgetauscht, so dass alle (!) Schülerinnen und Schüler unserer Schule kleine koreanische Souvenirs bekamen, und die koreanische Gruppe original Heiligenhauser Schokolade und Bonbondosen sowie Trinkflaschen mit unserem Schullogo. 

Auf diese Begrüßung folgten dann zwei Besuchsstunden im „normalen deutschen Unterricht“, und danach wurden in einem gemeinsamen Workshop T-Shirts und Buttons zum Besuch gestaltet. Zum Mittagessen hatten unsere Schülerinnen und Schüler etwas besonderes vorbereitet: alle hatten etwas Leckeres mitgebracht, so dass in unserer Aula ein großes Picknick veranstaltet wurde. 

Am Montagnachmittag besuchten wir dann gemeinsam die für unsere Region so wichtige UNESCO-Welterbestätte Zeche Zollverein in Essen, bei der wir unter anderem von der vor allem in Korea sehr bekannten Deutsch-Koreanerin Yoon Haeng-Ja erfuhren, dass in den 1960er und -70er Jahren tausende Koreanerinnen und Koreaner nach Deutschland gekommen sind, um eben dort, im Bergbau (meist die Männer) und als Krankenpflegerinnen (meist die Frauen) zu arbeiten. So konnte Deutschland in Zeiten des Wirtschaftswunders von den ausländischen Arbeitskräften profitieren, und diese konnten ihrem Heimatland helfen, indem sie mit ihren Einkünften ihre Familien im damals noch ärmeren Südkorea unterstützten. 

Leider schon der letzte Tag unseres Zusammentreffens war Dienstag, der 04.06., an dem unsere deutschen Schülerinnen und Schüler morgens von unseren Gästen an der Schule abgeholt und zum Neanderthalmuseum mitgenommen wurden. Auch dies ist eine weltberühmte und bedeutsame historische Stätte, und vor Ort wurde dann im Gespräch mit Forschungskoordinatorin Anna Riethus vom Neanderthalmuseum klar, dass erst kürzlich eine Forschungspartnerschaft mit einem Museum in Gonju, Südkorea, vereinbart wurde! Im Moment ist es noch so, dass die Verbreitung des Neanderthalers weitgehend auf Europa beschränkt dargestellt wird, jedoch gibt es auch im fernen Osten einige Funde. Diese Erkenntnisse sollen dann nun zukünftig zusammenfließen und die Weltkarte der Neanderthaler deutlich detaillierter ausfüllen. 

Im Anschluss an den Museumsbesuch gab es dann noch ein gemeinsames Mittagessen, doch danach hieß es dann leider Abschied nehmen von unseren Freundinnen und Freunden, mit denen wir in der Zwischenzeit so viel gelacht, gesungen und getanzt, kurz: so viel Freude gehabt hatten! Die koreanische Gruppe hat sich dann auf den Weg in Richtung Amsterdam gemacht, um dort noch ein wenig von den Niederlanden und der Nordsee zu sehen, und dann schließlich den Rückflug nach Seoul und Jeonju anzutreten. 

Eins ist jedoch sicher: schon bald wird es ein Wiedersehen geben, wenn wir uns im Videochat begegnen und unsere Erinnerungen austauschen! Und wenn es nach dem Wunsch unserer Schülerinnen und Schüler geht, sehen wir uns auch in nicht allzu langer Zeit schon in Südkorea beim Gegenbesuch. Dafür heißt es nun: Förderung und Sponsoren suchen! 

Danken wollen wir auf jeden Fall dem koreanischen Bildungs- und dem Außenministerium, die die Reise auf koreanischer Seite möglich gemacht haben, und der Schulleitung und unserem Förderverein der Realschule Heiligenhaus, die uns sehr großzügig unterstützt und die vielfältigen Aktionen erst möglich gemacht haben. 

10er zu Besuch in der Moschee

10er zu Besuch in der Moschee

Die zehnten Klassen unserer Schule haben im Rahmen ihres interkulturellen Bildungsprogramms  einen Ausflug in die Moschee in Heiligenhaus gemacht. Nach vorherigen Besuchen in eine Kirche und eine Synagoge hatten die Schülerinnen und Schüler nun die Gelegenheit, eine Moschee zu besichtigen.

Vor Ort erfuhren sie viele interessante Dinge über die Moschee und konnten sich dort umsehen. Die Islam-Lehrerin, Frau Kalyon, erklärte ihnen, was das Wichtigste in einer Moschee ist. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und verbrachten eine lehrreiche Wissensstunde in der Moschee.

Dieser Besuch ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, ihre interkulturellen Kenntnisse zu erweitern und ein tieferes Verständnis für die Vielfalt der religiösen Praktiken zu entwickeln.

LUMBRICUS – Forschung zum Anfassen

LUMBRICUS – Forschung zum Anfassen

Am 22.05.2024 hat unser 8er-Biokurs mit Frau Löhr die Gewässergüte des Rinderbachs in Heiligenhaus untersucht. Morgens sind wir zum Waldmuseum gelaufen, wo schon der Umweltbus LUMBRICUS von der Natur- und Umweltschutzakademie (kurz: NUA) auf uns wartete. Der Bus ist ein fahrbares Labor mit allen notwendigen Materialien für die Untersuchungen. Zuerst haben wir mit Frau Horn und Herrn Nisbach von der NUA eine Einführung in die Arbeitsweisen bekommen, dann wurden wir in Gruppen eingeteilt.

Einige von uns mussten den Bachverlauf kartieren, die Strömung, die Wassertiefe, den Geruch und die Farbe des Wassers feststellen und die Pflanzen am Ufer bestimmen. Andere sind mit Gummistiefeln in den Bach gegangen und haben mit einem Sieb Kleintiere eingefangen oder an der Unterseite von Steinen danach gesucht. Eine weitere Gruppe hat die chemischen Untersuchungen durchgeführt, also den ph-Wert, die Temperatur, die Leitfähigkeit und die Sauerstoff-Sättigung bestimmt und überprüft, welche Chemikalien im Wasser zu finden waren. Nach einer Pause wurde alles im Bus ausgewertet. Mit Stereolupen wurden die Tierchen vergrößert, bestimmt, gezeichnet und Steckbriefe davon erstellt. Es waren z.B. Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Flohkrebse, Posthornschnecken, ein Glanzwurm und ein Roll-Egel. Dann stellten die Gruppen ihre Ergebnisse vor und alles wurde in einem Video festgehalten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Gewässergüte größtenteils im blauen bis grünen Bereich – das heißt sehr gut bis gut – war. Auffällig war allerdings der relativ hohe Gehalt an Phosphat und Nitrit, der nur für eine mäßige Güte steht. Vielleicht hat der Starkregen vorher diese Stoffe aus der übergelaufenen Kläranlage in den Bach gespült.
Uns hat die Gewässeruntersuchung viel Spaß gemacht und wir wurden für unsere gute Arbeit gelobt.
(von Ares, Ben u.a.)                                                                                          

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