Realschule Heiligenhaus
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Kooperation mit UNESCO-Club Kettwig

Kooperation mit UNESCO-Club Kettwig

Gemeinsame Arbeit der UNESCO-Projektschule Realschule Heiligenhaus und des UNESCO-Clubs Kettwig ermöglicht eine Spende an unsere Partnerschule in Indien

In Deutschland gibt es nicht nur UNESCO-Projektschulen, sondern auch UNESCO-Clubs, die nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern für Menschen jeden Alters offen sind und mit vielfältigen Aktionen ebenfalls die Ziele der UNESCO für eine bessere Welt unterstützen. Nicht weit von Heiligenhaus gibt es bereits seit 40 Jahren den UNESCO-Club Kettwig (https://www.unesco-club-kettwig.de), mit dem wir nun immer enger zusammenarbeiten. 

In der vergangenen Weihnachtszeit haben zwei Schüler und eine Lehrerin unserer Schule den UNESCO-Club Kettwig bei seinem traditionellen Adventskaffee im Kettwiger Adventsdorf tatkräftig unterstützt und mit dem Verkauf von heißen Getränken und Bratwürsten große Einnahmen für den guten Zweck ermöglicht. 

Für diesen ehrenamtlichen Einsatz hat dich der UNESCO-Club Kettwig großzügig bedankt, indem er in unserem Namen eine Spende in Höhe von 200 € an unsere Partnerschule in Indien, die Orissa Model Schools (http://www.model-schools-india.de/), geleistet hat. Dort werden vor allem Kinder der gesellschaftlich ausgeschlossenen Minderheit der Adivasi gefördert, denen der Zugang zu normalen Schulen ansonsten verwehrt wird. 

Dafür danken wir vielmals und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte!

Diskrimi-NEIN

Diskrimi-NEIN


Grenzen überwinden – Aktiv gegen religiöse und rassistische Diskriminierung!

Auch eine UNESCO-Projektschule ist nicht automatisch frei von Vorurteilen und Diskriminierung. Teils werden Vorurteile offen geäußert, als Beleidigungen oder Anfeindungen, aber häufig auch unbewusst als vermeintliche Witze oder übliche Praxis normalisiert.

Um dem aktiv entgegen zu wirken haben wir uns am 17.03.26 einen Tag lang ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt und in ganz unterschiedlichen Formaten daran gearbeitet, dass alle sich ihrer Vorurteile bewusster werden und diskriminierendes Verhalten erkennen und ändern können.

Der Projekttag war Ausprägung des Jahresthemas „Grenzen überwinden“, das sich die 300 deutschen UNESCO-Projektschulen für das Jahr 2026 gewählt haben. Eingerahmt wurde unser Projekttag von den beiden UN-Thementagen „zur Bekämpfung der Islamfeindlichkeit“ am 15.03. und „zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung“ am 21.03. So konnten wir aktiv einen Beitrag zur Umsetzung der UNESCO-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals = SDG) leisten, insbesondere für SDG #10 „Weniger Ungleichheiten“.

Ein zentrales Element bildete eine schulweite Umfrage, deren Ergebnisse für alle ausgestellt wurden und zeigen, in welchem Ausmaß einerseits bereits Diskriminierung erlebt wurde, aber auch, dass diskriminierende Haltungen leider auch an unserer Schule anzutreffen sind und wir daran noch viel zu arbeiten haben.
Dementsprechend waren unsere Aktionen an diesem Tag vielfältig. Die verschiedenen Gesichter von Diskriminierung wurden freigelegt, die eigene Herkunft wurde ergründet, Kollagen erstellt, Kunstwerke gestaltet, rechtliche Grundlagen recherchiert, Buttons mit Anti-Diskriminierungs-Statements gestaltet und vieles mehr. Schließlich stand dabei im Vordergrund: wie kann ich selbst Diskriminierung verhindern und mit meinem Verhalten ein gutes Beispiel geben?

Der Projekttag ist natürlich nur ein Schritt auf unserem Weg zu einer offenen und gleichberechtigten Gesellschaft, aber wer sich nicht auf den Weg macht, wird sein Ziel nie erreichen. Also: weiter geht’s!

Nun freuen wir uns auf den nächsten Projekttag im Herbst, der dieses Mal unter dem Motto „Tag der Wohltätigkeit“ stehen wird und unseren Blick in unserer immer stärker vom Konsum geprägten Gesellschaft zurück auf die Gemeinschaft lenken soll.

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