Realschule Heiligenhaus
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Ein Amberbaum für unseren Schulhof

Ein Amberbaum für unseren Schulhof

Wo noch vor wenigen Tagen ein verwilderter Waschbeton-Blumenkasten stand, wächst heute ein junger Amberbaum. Beim Aktionstag der Schlüsselregion Velbert am 03.07.2026 verwandelten Benjamin Lemke, Leano Rochira und Ayoub Laaouar (alle Klasse 5a) mit Christiane Clever, Thomas Hühne und Henning Geisel gemeinsam mit engagierten Unternehmen aus der Region einen wenig attraktiven Bereich des Schulhofs in einen neuen grünen Begegnungsort. 

Mit viel Einsatz entfernten die Helferinnen und Helfer den alten Blumenkasten und bereiteten den Standort für den neuen Baum vor. Bei der Neupflanzung wurde die Gruppe fachkundig vom Gärtner Stefan von den Hesselmann Baumschulen unterstützt, die den Baum spendeten, die Pflanzmaterialien bereitstellten und die Aktion mit gärtnerischem Know-how unterstützten. 

Die Wahl fiel bewusst auf einen Amberbaum. Er gilt als sogenannter Zukunftsbaum, weil er den Herausforderungen des Klimawandels besonders gut gewachsen ist. Hitze und längere Trockenphasen verträgt er deutlich besser als viele andere Baumarten und eignet sich deshalb hervorragend für Schulhöfe und andere Standorte in Städten. Gleichzeitig wird er in den kommenden Jahren wertvollen Schatten spenden und jedes Jahr mit seiner beeindruckenden Herbstfärbung in leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen ein echter Blickfang sein. 

Ein herzlicher Dank gilt der Artur Küpper GmbH & Co. KG (Jörg, Nico und Michael), die das Projekt tatkräftig unterstützte, sowie den Hesselmann Baumschulen für ihre großzügige Spende und die fachkundige Begleitung. Gemeinsam ist es gelungen, unseren Schulhof ein Stück grüner und lebenswerter zu gestalten.

Mit dem neuen Amberbaum ist nicht nur ein weiterer Baum auf unserem Schulgelände gepflanzt worden. Er steht als Symbol für Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Verantwortung – und wird hoffentlich viele Generationen von Schülerinnen und Schülern beim Wachsen begleiten.

Internationaler Fahrradtag

Internationaler Fahrradtag

Auf die Räder – fertig – los! Am internationalen Fahrradtag und im Rahmen des Heiligenhauser Stadtradelns haben sich zwanzig Schülerinnen und Schüler der Realschule Heiligenhaus mit ihren Fahrrädern auf den Weg nach Essen gemacht, um am Baldeneysee die Gruppen der Neuen Schule Dorsten, der Gesamtschule Ückendorf und der Schillerschule Bochum zu treffen. Dort trafen wir zusammen, um uns auszutauschen, gemeinsam in Workshops zu arbeiten und auch bei Fußball und Frisbee viel Spaß zu haben. Insgesamt kamen so mehr als 60 Schülerinnen und Schüler zusammen. Wir sind mit den Rädern gefahren, um gleichzeitig ein Zeichen für umweltfreundlichen Verkehr zu setzen. 

Großzügig unterstützt wurden wir dabei durch unseren lokalen Akzentamarkt, der uns mit einer großen Menge frischen Äpfeln und Bananen versorgte. Vielen Dank auch dafür! 

Nach 35 geradelten Kilometern kamen wir schließlich alle geschafft aber glücklich wieder an der Schule an und freuen uns darauf, hoffentlich bald wieder einen so schönen Tag verbringen zu dürfen.

RSH in den koreanischen Medien

RSH in den koreanischen Medien

Warum der Konrektor unserer Realschule im koreanischen Fernsehen erscheint… 

Die Städtische Realschule Heiligenhaus ist bereits seit 1975 eine UNESCO-Projektschule. Sie war damals die erste Schule in Nordrhein-Westfalen, die diesem weltweiten Netzwerk beitrat und sich damit verpflichtete, die Ziele der UNESCO für eine bessere Welt in besonderem Maße zu achten und zu unterstützen. Zu diesen Zielen, kurz SDGs (Sustainable Development Goals = Ziele für nachhaltige Entwicklung), gehören beispielsweise der Schutz der Natur und Reduzierung des Klimawandels, aber vor allem auch soziale Ziele wie soziale Gerechtigkeit, Verringerung von Hungersnöten und Armut auf der Erde. Ein Baustein dieser Arbeit ist die weltweite Vernetzung und Erziehung der Schulkinder zu sogenannten „Global Citizens“ (Weltbürgern), so dass internationale Partnerschaften entstehen können zur Erreichung der Ziele, von denen alle Seiten profitieren. 

Im Jahr 2022 haben die Realschule Heiligenhaus und die Geun Young Middle School in Jeonju, Südkorea, den ersten Schritt ihrer internationalen Partnerschaft unternommen und eine Brieffreundschaft zwischen ihren Schülerinnen und Schülern aufgebaut und immer weiter fortgesetzt. So haben im April dieses Jahres auch erstmalig Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen Briefe nach Korea geschickt und auch wieder von dort Antwort erhalten. 

Der achtstündigen Zeitverschiebung zum Trotz werden auch immer wieder gemeinsame Videochats zu UNESCO-Themen wie „Frieden“, „Kultur und Traditionen“ oder „Beseitigung von Diskriminierung“ durchgeführt, um eine unmittelbare Begegnung der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. 

Den bisherigen Höhepunkt der Beziehungen stellte der Besuch einer Delegation der koreanischen Schule in Heiligenhaus im Jahr 2024 dar. Dabei konnten sich die Kinder ganz persönlich kennenlernen, es wurde gemeinsam die Schule besucht, aber natürlich auch zahlreiche Ausflüge zu bedeutenden regionalen Welterbestätten wir der Zeche Zollverein oder dem Kölner Dom unternommen. Bei dieser Gelegenheit entstand auch ein Video, das nun im Rahmen eines Interviews des koreanischen Senders KBS mit der koreanischen Projektleiterin Eun-Kyeong Cho über die internationalen Austauschprogramme ihrer Schule ausgestrahlt wurde (14.05.2026). In diesem Video ist auch ein kurzer Ausschnitt aus der damaligen Begrüßungsansprache des Konrektors der Heiligenhauser Realschule, Herrn Bernd Volkhausen, zu sehen. 

Momentan arbeitet die Realschule Heiligenhaus an einem Gegenbesuch bei der Schule in Korea, jedoch bereitet vor allem die Finanzierung der Flüge noch Schwierigkeiten. Über Unterstützung bei dieser Aufgabe durch lokale Sponsorinnen und Sponsoren würden sich die Schülerinnen und Schüler der Realschule sehr freuen. Diese können sich gerne bei der Schule melden (unesco@realschule-heiligenhaus.de). 

Diskrimi-NEIN

Diskrimi-NEIN


Grenzen überwinden – Aktiv gegen religiöse und rassistische Diskriminierung!

Auch eine UNESCO-Projektschule ist nicht automatisch frei von Vorurteilen und Diskriminierung. Teils werden Vorurteile offen geäußert, als Beleidigungen oder Anfeindungen, aber häufig auch unbewusst als vermeintliche Witze oder übliche Praxis normalisiert.

Um dem aktiv entgegen zu wirken haben wir uns am 17.03.26 einen Tag lang ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt und in ganz unterschiedlichen Formaten daran gearbeitet, dass alle sich ihrer Vorurteile bewusster werden und diskriminierendes Verhalten erkennen und ändern können.

Der Projekttag war Ausprägung des Jahresthemas „Grenzen überwinden“, das sich die 300 deutschen UNESCO-Projektschulen für das Jahr 2026 gewählt haben. Eingerahmt wurde unser Projekttag von den beiden UN-Thementagen „zur Bekämpfung der Islamfeindlichkeit“ am 15.03. und „zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung“ am 21.03. So konnten wir aktiv einen Beitrag zur Umsetzung der UNESCO-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals = SDG) leisten, insbesondere für SDG #10 „Weniger Ungleichheiten“.

Ein zentrales Element bildete eine schulweite Umfrage, deren Ergebnisse für alle ausgestellt wurden und zeigen, in welchem Ausmaß einerseits bereits Diskriminierung erlebt wurde, aber auch, dass diskriminierende Haltungen leider auch an unserer Schule anzutreffen sind und wir daran noch viel zu arbeiten haben.
Dementsprechend waren unsere Aktionen an diesem Tag vielfältig. Die verschiedenen Gesichter von Diskriminierung wurden freigelegt, die eigene Herkunft wurde ergründet, Kollagen erstellt, Kunstwerke gestaltet, rechtliche Grundlagen recherchiert, Buttons mit Anti-Diskriminierungs-Statements gestaltet und vieles mehr. Schließlich stand dabei im Vordergrund: wie kann ich selbst Diskriminierung verhindern und mit meinem Verhalten ein gutes Beispiel geben?

Der Projekttag ist natürlich nur ein Schritt auf unserem Weg zu einer offenen und gleichberechtigten Gesellschaft, aber wer sich nicht auf den Weg macht, wird sein Ziel nie erreichen. Also: weiter geht’s!

Nun freuen wir uns auf den nächsten Projekttag im Herbst, der dieses Mal unter dem Motto „Tag der Wohltätigkeit“ stehen wird und unseren Blick in unserer immer stärker vom Konsum geprägten Gesellschaft zurück auf die Gemeinschaft lenken soll.

Gemeinsam Gotteshäuser entdecken

Gemeinsam Gotteshäuser entdecken

Die Jahrgangsstufe 10 hat auch in diesem Schuljahr wieder das Projekt „Besuch der Gotteshäuser“ durchgeführt.

Am Mittwoch, den 22. April 2026, besuchten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Alte Synagoge in Essen. Anschließend schauten sie sich die Stolpersteine an, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, und besuchten danach den Essener Dom.

Am Freitag, den 24. April 2026, ging es weiter zur DITIB-Moschee in Heiligenhaus. Dort führte der Imam die Klassen durch die Moschee, hielt eine kurze Predigt und erklärte den Schülerinnen und Schülern den Islam, das Leben der Muslime sowie die religiösen Pflichten.

Das Projekt zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig Zusammenhalt, gegenseitiger Respekt und Toleranz zwischen den Religionen für ein friedliches Miteinander sind.

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